Die Kieselbuchten des Monte Argentario, die Sandtombolos von Feniglia und Giannella und die Strände der Maremma-Parks, jeweils mit aktuellem Seegang, damit Sie wählen können, wohin es heute geht.
Der Argentario und die Maremma-Küste rund um Grosseto vereinen zwei sehr unterschiedliche Landschaften: auf der einen Seite die Landzunge des Monte Argentario, ein Berg am Meer mit Felsen und Kieselbuchten, die nur zu Fuß oder per Boot erreichbar sind; auf der anderen die langen Sandtombolos und die Strände der Naturparks, wo der Pinienwald fast bis ans Wasser reicht. Es ist ein Küstenabschnitt, an dem das Meer am selben Tag auf der einen Seite ruhig und auf der anderen, wenige Kilometer entfernt, kabbelig sein kann.
Unten die schönsten öffentlichen Strände, jeweils mit dem heutigen Seegang: Tippen Sie auf eine Zeile, um die vollständige Karte mit Wellen, Wind und Wassertemperatur zu öffnen.
Die Buchten des Argentario: Cala Grande und Cala del Gesso
An der Westseite der Landzunge liegen einige der schönsten Buchten der Toskana: helle Kiesel, steil abfallende Felsen und klares Wasser, fern von Straßen und Parkplätzen.
Drei kleine Kieselstrände zwischen den Felsen, mit einem Grund voller Posidonia, einem Zeichen für geschütztes, sauberes Wasser: einer der beliebtesten Plätze zum Schnorcheln. Erreichbar nur zu Fuß über einen rund einen halben Kilometer langen Pfad oder per Boot. Frei zugänglich und ohne Einrichtungen.
Eine Sichel aus hellen Kieseln zwischen Felswänden, mit klarem Wasser und der vorgelagerten Insel Argentarola. Erreichbar zu Fuß über einen steilen Pfad von rund 700 Metern oder per Boot. Wild und frei zugänglich, gehört sie zu den eindrucksvollsten Buchten der Landzunge.
Die Tombolos: Feniglia und Giannella
Zwei Sandzungen verbinden den Argentario mit dem Festland und umschließen die Lagune von Orbetello. Sie sind sehr unterschiedlich, und das ist ihre Stärke: die eine ist geschützt, wenn die andere Wind abbekommt.
Ein Tombolo aus feinem, hellem Sand von rund sechs Kilometern Länge, mit flachem Grund, in einem Naturschutzgebiet. Die Straße ist für Autos und Motorräder gesperrt: Man kommt nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch den Pinienwald. Sie ist vor Nordwinden wie Mistral und Tramontana geschützt.
Ein Tombolo aus Sand von rund acht Kilometern Länge, mit sanft abfallendem Grund. Sie ist vor Südwinden wie Scirocco und Libeccio geschützt, bleibt aber windig: deshalb ist sie bei Surfern und Seglern beliebt. Zusammen mit der Feniglia deckt sie entgegengesetzte Windrichtungen ab, sodass zwischen beiden fast immer eine ruhige Seite ist.
Talamone und die Strände der Parks
Nach Norden hin geht die Küste in den Maremma-Park über: kleine Kiesstrände unterhalb von Talamone und wilde Strände, die nur über geregelte Zugänge erreichbar sind.
Unterhalb des Orts Talamone liegen kleine Kiesstrände zwischen den Felsen: das Bagno delle Donne, geschützt zwischen den Klippen, und die Cala del Cannone, mit felsigem Grund und Zugang über eine Treppe. Ein Abschnitt, den auch Kiter und Surfer schätzen, denn der thermische Wind geht oft mit einem ruhigen Meer nahe der Küste einher.
Im Herzen des Maremma-Parks ein Strand aus feinem Sand mit kristallklarem Wasser und großen, vom Salz gebleichten Baumstämmen am Ufer. Der Zugang ist streng geregelt, mit wenigen Autos, einem Shuttle und einem rund acht Kilometer langen Radweg. Er ist nicht ausgestattet: Man kommt der Landschaft wegen, nicht der Einrichtungen.
Wann das Meer am Argentario und in der Maremma ruhig ist
Die praktische Regel an dieser Küste ist das Spiel der Tombolos. Bei Nordwinden wie Mistral und Tramontana bleibt die Feniglia geschützt, während die Giannella auffrischt; bei Südwinden wie Scirocco und Libeccio ist es umgekehrt. Die westlichen Buchten des Argentario, wie Cala Grande und Cala del Gesso, sind meist vor dem Wellengang geschützt und zeigen sich bei stabilem Wetter von ihrer besten Seite, während sie Westwinde, den Ponente und den Libeccio, spüren. MareCalmo berücksichtigt die Ausrichtung jedes Strandes zu Wind und Wellen, sodass Sie auf einen Blick sehen, wo das Meer heute am ruhigsten ist.
Praktische Tipps
- Die Windseite wählen. Weht es aus Norden, steuern Sie die Feniglia an, weht es aus Süden, die Giannella: zwischen den beiden Tombolos ist fast immer eine geschützt.
- Früh kommen. Morgens ist das Meer meist ruhiger, bevor die Brise auffrischt, und es gibt leichter einen Parkplatz.
- Badeschuhe und Wasser für die Buchten. Die Strände des Argentario sind zu Fuß über steile, steinige Pfade erreichbar, ohne Einrichtungen vor Ort.
- Flaggen und Verordnungen beachten. Die Hinweise der Hafenbehörde und die Zugangsregeln der Parks gehen immer vor der Vorhersage.
Häufige Fragen
Welcher ist der schönste Strand am Argentario?
Cala Grande und Cala del Gesso gehören zu den beliebtesten der Landzunge, aber es gibt keinen absolut schönsten Strand: es gibt den heute schönsten. Mit dem richtigen Wind ist eine abgelegene Bucht perfekt, mit Gegenwind wird sie unbequem und kabbelig. Deshalb lohnt es sich, vor der Abfahrt den Seegang zu prüfen.
Tombolos oder die Buchten des Argentario?
Das hängt vom Wind und davon ab, was Sie suchen. Die Tombolos von Feniglia und Giannella sind sandig, mit flachem Grund, praktisch mit Kindern und leicht erreichbar; die Buchten des Argentario sind kiesig, wilder und nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Bei Nordwind ist die Feniglia besser, bei Südwind die Giannella.
Wann ist das Meer am ruhigsten?
Meist früh am Morgen und, je nach Wind, am geschützten Tombolo des Moments: die Feniglia bei Nordwinden, die Giannella bei Südwinden. Die Seite ruhiges Meer heute zeigt Ihnen in Echtzeit, wo es gerade zu finden ist.


