Die Granitbuchten und der rosa schimmernde Sand der Costa Smeralda, von Porto Cervo bis Capriccioli und Liscia Ruja, jeweils mit aktuellem Seegang, damit du heute das richtige Ziel wählst.
Die Costa Smeralda ist der Küstenabschnitt der Gemeinde Arzachena in der Gallura, rund um
Porto Cervo: eine Abfolge von Buchten im Granit, mit hellem, rosa schimmerndem Sand und flachem
Wasser, das von Grün zu Türkis wechselt. Der Name und ein Großteil der Anlagen gehen auf das
Tourismusprojekt zurück, das Prinz Aga Khan in den 1960er-Jahren ins Leben rief.
Die Küste ist stark zerklüftet, und das ist ein Vorteil: Wenn eine Seite Wind abbekommt,
findet sich auf der anderen Seite einer Landzunge fast immer eine geschützte Bucht. Unten die
schönsten öffentlichen Strände, jeweils mit dem heutigen Seegang: Tippen Sie auf eine Zeile,
um die vollständige Karte mit Wellen, Wind und Wassertemperatur zu öffnen.
Die Vorzeigebuchten: Principe, Romazzino und Liscia Ruja
Das sind die Strände, die die Costa Smeralda berühmt gemacht haben: sehr heller Sand, glatter
Granit und klares Wasser, jeder mit einer anderen Windausrichtung.
Ein weiter Bogen aus sehr feinem weißem Sand, von Granitfelsen
unterteilt, am Fuß der Macchia. Erreichbar nur zu Fuß, etwa zehn Minuten vom Parkplatz. Sie
ist nach Südosten ausgerichtet und zeigt sich daher von ihrer besten Seite, wenn der Wind aus
Westen weht.
Weißer, körniger Sand und kristallklares Wasser in Grün- und
Blautönen. Es ist eine der wenigen Buchten, die vor dem Mistral geschützt sind, dem
vorherrschenden Nordwestwind, weshalb sie auch an windigen Tagen gut bleibt.
Bekannt als Long Beach, ist sie der längste Strand der Costa Smeralda:
über einen halben Kilometer mittelkörniger Sand mit rosa Tönen. Der Meeresgrund ist nahe dem
Ufer flach und fällt dann ab; die Macchia dahinter bietet etwas Schutz.
Capriccioli und die Pevero-Strände
Der Abschnitt zwischen Romazzino und dem Golf von Pevero vereint einige der bei Familien
beliebtesten Strände: feiner Sand, flache Meeresgründe und Buchten, die auf unterschiedlichen
Seiten geschützt sind.
Zwei Strände, getrennt durch eine Landenge aus glattem, rosa und
bernsteinfarbenem Granit. Zwei in entgegengesetzte Richtungen weisende Seiten sind ihre
Stärke: Bekommt die eine Wind ab, bleibt die andere geschützt, sodass fast immer eine gute
Seite zum Verweilen da ist.
Zwei sichelförmige Buchten südlich von Porto Cervo, mit feinem weißem
Sand und flachem, sandigem Grund. Der Grande Pevero ist vor Südwinden geschützt, eine gute
Wahl beim Scirocco; der Piccolo Pevero bleibt nach Westen und Süden geschützt und ist mit
Kindern praktisch.
Eine kleine Bucht aus feinem weißem Sand und sandigem Grund, wenige
Minuten von Porto Cervo: erreichbar über einen kurzen Pfad. Geschützt und versteckt, ideal
für einen kurzen Halt.
Weiter nördlich ein Strand aus hellem Sand in einer geschützten Bucht
im Zentrum des gleichnamigen Orts: anders als die abgelegenen Buchten sind hier die
Einrichtungen in Reichweite.
Viele dieser Strände haben keine Einrichtungen vor Ort und sind zu Fuß erreichbar. Im Sommer
sind die Parkplätze fast immer kostenpflichtig und früh voll: Am besten morgens kommen, Wasser
und Schatten mitbringen und die Bucht sauber hinterlassen.
Wann das Meer an der Costa Smeralda ruhig ist
Der vorherrschende Wind auf Sardinien ist der Mistral aus Nordwesten. Die Costa Smeralda, die
überwiegend nach Nordosten und Osten zeigt, ist davor oft geschützt, kann aber bei Ostwinden
(dem Levante) und aus Südosten (dem Scirocco) auffrischen. Die praktische Regel: Bei Mistral die
nach Norden geschützten Buchten wie Romazzino ansteuern; weht der Wind aus Süden oder Südosten,
die Seite wechseln und die in diese Richtung offenen Strände meiden, etwa die Principe.
MareCalmo berücksichtigt die Ausrichtung jedes Strandes zu Wind und Wellen, sodass Sie auf
einen Blick sehen, wo das Meer heute am ruhigsten ist.
Praktische Tipps
Früh kommen. Morgens ist das Meer meist ruhiger, bevor die Brise
auffrischt, und es gibt leichter einen Parkplatz.
Badeschuhe helfen. Zwischen den Buchten geht man oft über Granit und
glatte, manchmal rutschige Felsen.
Macchia und Dünen schonen. Es sind empfindliche Lebensräume: auf den
Wegen bleiben und keinen Müll hinterlassen.
Flaggen und Verordnungen beachten. Die Hinweise der Hafenbehörde gehen
immer vor der Vorhersage.
Wie ist das Meer gerade?Sehen Sie die ruhigsten Strände in Echtzeit, Küste für Küste.
Welcher ist der schönste Strand der Costa Smeralda?
Die Spiaggia del Principe und Liscia Ruja gehören zu den bekanntesten, aber es gibt keinen
absolut schönsten Strand: es gibt den heute schönsten. Mit dem richtigen Wind ist eine
Postkartenbucht perfekt, mit Gegenwind wird sie trüb und windig. Deshalb lohnt es sich, vor der
Abfahrt den Seegang zu prüfen.
Sind die Strände der Costa Smeralda frei zugänglich?
Ja, die Strände sind öffentlich und für alle zugänglich. Viele haben weite freie Abschnitte und
sind zu Fuß erreichbar; im Sommer sind die Parkplätze in der Regel kostenpflichtig und oft gibt
es keine Einrichtungen vor Ort.
Wann ist das Meer am ruhigsten?
Meist früh am Morgen und, bei Mistral, an den nach Norden geschützten Buchten. Die Seite
ruhiges Meer heute zeigt Ihnen in Echtzeit, wo
es gerade zu finden ist.